Montag, 21. Juni 2010

Der neue Motor

Wir waren sehr gespannt wie sich der neue Wansema Motor am Heck der l'espoir tri so macht. (siehe auch Referenzen/Umbau l'espoir tri Teil3)
Zugegeben, es ist nicht jedermanns Geschmack so einen riesen Motor am Heck zu fahren. Ich sage es ist Gewohnheitsache und außerdem hatte ich ja schon immer große Motoren an meinen Booten. Die letzten Jahre waren da eher die Ausnahme.

Alles in allem bin ich zufrieden. Der Motor reagiert sehr gut auf die Bedienung der Steuerung, er läuft leise und schwimmt von selbst auf.
Es war aber auch klar das beim ersten Versuch nicht alles perfekt ist, die Getriebeübersetzung stimmt absolut nicht für meinen leichten Tri. Ich brauche statt der 50 Nm Drehmoment eher Drehzahl. Er hat zwar Kraft ohne Ende, aber die Geschwindigkeit ist mit knappen 4 Knoten eher bescheiden. Ich werde versuchen bis zum Sommerurlaub in knapp 2 Wochen das Getriebe anzupassen. Hier ist natürlich die kurzfristige Teilebeschaffung das Hauptproblem.
Wir sind mal wieder gesegelt, haben Abends an Bord gegrillt und uns entspannt.
Am Sonntag Vormittag bekamen wir Besuch von meinem Segelfreund Axel aus Berlin. Er konnte sich von den hervorragenden Segeleigenschaften des Trimaranes überzeugen und ich denke auch der neue Motor hat ihm gefallen.Nach dem Mittagessen in der Hafenterasse-Goyatz (immer wieder zu empfehlen) verabschiedeten wir uns. Axel fuhr nach Hause und wir gingen vor Anker um den Masten zu legen und den Tri zusammen zu falten. Als handliches Paket passte er dann auch auf den Trailer.

Sven Richter

Montag, 14. Juni 2010

Segeln mit Speed

Bei unserem letzten kleinen Wochenendtörn auf dem Schwielochsee erreichten wir die Gleitfahrt mit unserem kleinen Trimaran. Bei 3-4 Beaufort brachten wir es auf 10,1 Knoten. Es war mal wieder sehr schön so schnell zu segeln.Wir waren froh, uns an diesem doch relativ kühlen Wochenende auf dem Wasser etwas entspannen zu können.
Sven Richter

Donnerstag, 10. Juni 2010

Ausstellungsraum & Interview

Mein Ausstellungsraum ist endlich fertig. Hier nun ein paar Fotos davon:
Aus Gründen des Diebstahlschutzes stelle ich nur Verkaufsmodelle von Motoren und Akkus aus. Diese folgen in Kürze.


Im Herbst hatte ich ein Interview für die Internetseite Hobbymap.de gegeben. Dieses ist jetzt online. Hier können Sie es nachlesen.

Sven Richter

Donnerstag, 3. Juni 2010

Aktion von Corsairchallenge

„Eine unkonventionelle Regatta
für einen guten Zweck...“
Mitsegeln auf einem 24 Fuß Trimaran
Mit jeder von Ihnen gesegelten Meile auf dem Starnberger See oder auf dem
Chiemsee spenden Sie für den guten Zweck. Der Preis pro Seemeile beträgt 10
Euro.
Anmeldung: Cornelia Klapprott, Tel: 0172 - 3981070
Anlaufstation Starnberger See: Anlaufstation Chiemsee:
Seerestaurant Lido Schiller Chiemsee tearoom GmbH
St. Heinricher Straße 113 Edelweißweg 8
82402 Seeshaupt 83209 Prien am Chiemsee
Spenden Sie 3 Euro per Charity-SMS an das Hilfsprojekt von Sternstunden e.V.:
Schicken Sie eine SMS mit "STARNBERG" oder "CHIEMSEE" an die Nummer
81190.*
* Die Charity-SMS kostet Sie 3,17 € ggfs. zzgl. der Kosten für eine normale SMS. Alle
beteiligten Partner verzichten hier auf einen Gewinn. 3 Euro fließen an das Hilfsprojekt.
www.corsairchallenge.com

Dienstag, 1. Juni 2010

erstes Segelwochenende

Freitag Abend am 28.5.2010 sind wir erst spät auf dem Wasser angekommen. Es war schon fast dunkel. Den Vormittag des nächsten Tages nutzten wir den Mast zu stellen und das Boot Segelklar zu machen. Nach fast einem Jahr dauert dies mit 1,5 Stunden doch immer etwas länger. Nachmittag dümpelten wir bei Windstärke 1 aber wunderschönem Wetter über den Schwielochsee. Der Abend klang dann gemütlich beim Grillen an Bord aus.Eigentlich wollten wir bis Montag bleiben, aber als sich der Himmel am Sonntag etwas bedeckt zeigte und der Wetterbericht nur noch 12°C und Regen für den nächsten ankündigte entschlossen wir uns doch schon wieder zu fahren. Wir machten also unseren kleinen tri bereit für die Abfahrt.

Auf der Seite Törns & Videos gibt es neue Videos

Sven Richter

Dienstag, 25. Mai 2010

Pfingstwochenende

Unsere erste Bootsfahrt hatte sich in diesem Jahr durch die fehlenden Akkus etwas verzögert. Da die von mir bestellten Lithium-Batterien noch immer nicht verfügbar sind, hatte ich am Freitag endlich 2 Leihmodule von lightweight energy bekommen.Diese habe ich dann Freitagnachmittag notdürftig eingebaut. Wir konnten also am 22.5. endlich los fahren.

Beim Ankuppeln des Trailers bemerkten wir das dieser plötzlich hinten Übergewicht hat. Dies ist auf die viel leichteren Batterien im Bug zurück zu führen. Zum Ausgleich muss ich also noch die Trailerachse nach hinten verschieben.

Nach dem Slippen ankerten wir gegenüber der Slipanlage auf dem Schwielochsee. Das Boot hat deutlich weniger Tiefgang als im letzten Jahr. Also auch hier macht sich das geringere Gewicht bemerkbar.

Am Ankerplatz klappten wir unseren Trimaran aus, stellten das neue Verdeck auf und kochten unser Mittagessen.Dann war es endlich so weit, wir gingen Anker auf und fuhren nach Beeskow. Den Mast hatten wir an diesem Wochenende noch zu Hause gelassen. Wir wollten sehen wie wir mit den nur noch 180 Ah Kapazität der Lithium Systeme auskommen. Während der Fahrt nahmen wir mehrere Geschwindigkeits und Strommessungen des Torqeedo zum erstellen einer Tabelle vor. Diese kann unter Downloads herunter geladen und hier eingesehen werden.

Unser erstes Anlegemanöver in diesem Jahr in Beeskow war eine totale Katastrophe: Die Fender wurden zu spät ausgebracht, an Festmacher hatten wir erst gar nicht gedacht und durch das Verdeck konnte ich die Bugspitzen der Seitenschwimmer nicht sehen was auch prompt dazu führte, dass ich mit dem Bug des Steuerbordschwimmers gegen den Steg fuhr. Der Winter war eben zu lang.

Katja hielt uns dann erst mal am Steg fest und ich holte die Festmacher aus der Backskiste. Nachdem das Boot vertäut war machten wir erst mal eine Schadensaufnahme. Glück gehabt, nichts zu sehen. Wir waren ja auch nur leicht gegen den Holzsteg "gestupst"

Damit uns so etwas nicht wieder passiert besprachen wir was wir falsch gemacht hatten. Das wichtigste war vor dem Anlegen das Verdeck etwas weg zu nehmen und Festmacher bereit halten. Seit Jahren selbstverständlich. Keine Ahnung was los war.Wir machten einen Spaziergang in Beeskow. Danach verließen wir den Ankerplatz um auf einer Seeartigen Erweiterung der Spree für die Nacht zu Ankern.
Nach dem Frühstück fuhren wir zurück Richtung Süden bzw. Richtung Schwielochsee wo wir uns mit Andreas den ich durch meine Homepage kennen gelernt habe trafen. Er kam uns mit seinem Motorboot (Ibis) entgegen. Am Eingang der Spree ankerten wir. Andreas wollte den Torqeedo Travel an seinem Boot ausprobieren.Also machten wir zu dritt einen kleinen Ausflug mit dem jetzt "elektrischen" Motorboot in die Spree. Nach einem netten Nachmittag machte Andreas noch Videoaufnahmen von unserem Tri auf dem Schwielochsee.Dieses Video wird auch in kürze auf meiner Homepage erscheinen.
Am Montag war es kühler und etwas regnerisch. Wir drehten noch eine Runde über den kleinen Schwielochsee und machten uns dann am frühen Nachmittag auf die Heimfahrt. Nach 31 Seemeilen hatten wir noch eine Restkapazität von 55 Ah in den Lithium Zellen.

Sven Richter

Mittwoch, 28. April 2010

Wansema/Aktuelles

Wansema…“ Leise wie eine Fliege“

Da ich ständig auf der Suche nach neuen und innovativen Produkten rund um den Wassersport bin, freue ich mich, einige Zeilen über den elektrischen Wansema Aussenborder zu schreiben.
Mein Ziel ist es, neben meinem bisherigen Angebot, auch einen soliden, extrem zuverlässigen und qualitativ sehr hochwertigen E-Motor für den Langfahrtsegler anbieten zu können.
Zu seinem Namen kam der Motor bei der ersten Vorführung in Ghana, als einer der Fischer spontan in seiner Landessprache rief: „Wansema!“ Das heißt in Ghana: „Leise wie eine Fliege“.Von den bisherigen elektrischen Aussenbordern unterscheidet sich der Wansema durch die hochwertigen und zuverlässigen Komponenten, die sich unter anderem bei E-Mobilen und Gabelstaplern im harten Dauereinsatz bewährt haben.
Kern des Antriebssystems ist ein vertikal angeordneter Scheibenläufermotor, der über einen Zahnriemen den Propeller antreibt. Durch diesen relativ einfachen Aufbau ist der Motor nicht nur zuverlässig, sondern er kann auch unterwegs mit einfachen Mitteln repariert werden.
Als weiteren Vorteil möchte ich die Multispannungsfähigkeit von 12V bis 72V hervorheben. Damit ist eine Spitzenleistung bis 8,2 kW realisierbar. Je nach Wunsch und Bootsgröße.

Die Motorsteuerung erlaubt den Generatorbetrieb (Rekuperation). Beim Segeln kann der Motor im Wasser gelassen werden, um durch Mitdrehen lassen des Propellers die Bordbatterien wieder aufzuladen.
Da ich von der Zuverlässigkeit des Wansema überzeugt bin, wird er voraussichtlich schon in diesem Jahr an Bord der l’espoir tri zum Einsatz kommen. Ich werde Sie dann, wie immer, auf meiner Homepage an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Weitere technische Daten finden Sie im Downloadbereich.

Die Arbeiten an meinem Ausstellungsraum in Falkenberg sind in vollem Gange. Hier ein Foto vom aktuellen Stand:Sven Richter

Freitag, 16. April 2010

Trimarane und Americas Cupper in USA und Mexico

Alle die nach unserem kurzen Urlaub einen Törnbericht erwarten muss ich leider enttäuschen. Wir waren bis auf einen kleinen Regatta Törn mit einem echten America's Cupper nicht Segeln. In diesem Frühjahr hatte sich Katja durchgesetzt und eine 7 tägige Kreuzfahrt an Bord der Carnival Splendor gebucht.
Die Fahrt begann und endete in Los Angeles und führte uns bis Mexico. LA entpuppte sich als eine Hochburg für Trimarane was auch zu erwarten war, da Corsair in Californien beheimatet ist. Auf diesem Foto sieht man einen mir unbekannten Tri:
In Mexiko werden die Trimarane nicht wegen ihres hohem Geschwindigkeitspotenzials genutz. Hier nutzt man die enorme Fläche um ein geräumiges Ausflugs und Partyboot für viele Gäste zu erhalten.
Das Highlight des Urlaubs war ein America's Cup Match Racing auf einem 90 Fuß Racer vom Team New Zealand in Cabo San Lucas.Ich hätte wirklich nicht gedacht das allein das Setzen des riesigen Großsegels mittels Grinder so anstrengend ist. Wir erreichten 12,2 Knoten Maximalspeed was für meine Erwartungen sehr enttäuschend war. Insgesamt bin ich von den Segelleistungen und dem Verhalten dieses Bootes enttäuscht. Es war eben kein Trimaran ala Corsair der nach meinem Empfinden sogar einen Cupper in den Schatten stellt.Informationen zu den Cuppern finden Sie hier:
http://www.cabo-adventures.com/tours/americas-cup
Der Urlaub war eine Bereicherung und ein tolles Erlebnis.
Sven Richter

Sonntag, 7. März 2010

Boot Tulln 2010 Lightweight Energy event


Wir waren am 5.3.2010 in Tulln an der Donau zum Abend Event von lightweight energy. Zuvor machten wir einen kleinen Rundgang über die Messe. Ein Muss war der Besuch am Messestand von Corsair Deutschland. Positiv ist mir aufgefallen dass in Tulln die Anzahl der ausgestellten elektrischen Bootsantriebe überwiegt. In Deutschland ist dieser Trend auf Messen noch nicht zu bemerken. Eine Ursache hierfür ist sicher auch dass auf den meisten Gewässern in Österreich keine Verbrennungsmotoren erlaubt sind. Vielleicht sind die Österreicher auch nicht so voreingenommen gegenüber des E-Antriebes wie es in Deutschland der Fall ist. Nach 18:00 Uhr kamen wir zum Messestand von Lightweight Energy, hier wurden die Lithium Ionen-Energiespeicher auf Eisenphosphatbasis (LiFePO4) präsentiert. Als einziger Händler für Deutschland konnte ich mich von der Leistungsfähigkeit und Qualität dieser Batterietechnik überzeugen. Wir genossen den Abend bei kulinarischen Genüssen und neuesten Informationen auf dem Gebiet von Lithium-Ionen Energiespeichern.
Den heutigen Tag habe ich genutzt um meinen online Shop mit den Produkten von lightweight energy zu ergänzen und den aktuellen Marine Folder auf der Seite Downloads bereit zu stellen.
Eine weitere Neuigkeit gibt es aus dem Spreewald:www.wochenkurier.info/Redaktion/Luebben.html?doc=25950

Sven Richter

Mittwoch, 3. März 2010

Bootshandel - Magazin / LMP-Akkutechnologie

In der nächsten Ausgabe des Bootshandel erscheint ein kleiner Beitrag über meine Firma.
www.bootshandel-magazin.de

Die Berliner Firma DBM-Energy hat einen neuen Akku entwickelt.
lesen Sie hier mehr!

Sven Richter

Sonntag, 28. Februar 2010

Besucher Award, Deutscher Charterpreis & News


Heute ist die Abstimmung für den Besucher Award zu ende gegangen. Leider bin ich nicht unter die ersten 4 gekommen. Aber der 6. Platz ist auch nicht schlecht. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen die für meine Homepage abgestimmt haben bedanken.

Ich hatte meinen Törnbericht über die Seychellen zum Verlag der Zeitschrift Segeln für die Vergabe des Deutschen Charterpreises gesandt. In der letzten Woche bekam ich die Info dass wir dabei Platz 6 erreicht und somit eine Charterversicherung gewonnen haben.
Um meine Angebotspalette zu erweitern bin ich ab sofort auch Partner von Bukh Bremen. Somit können Kundenboote zur Unterstützung der Bordstromversorgung von mir auch mit Efoy Brennstoffzellen ausgerüstet werden. Wer den Einbau selbst vornehmen möchte kann diese natürlich auch in meinem Onlineshop erwerben.
Der Umbau der Aura geht kontinuierlich weiter und kann unter Referenzen/Die Aura mitverfolgt werden.

Auch bei der l'espoir tri geht es etwas voran. Mein Motor ist aus Starnberg zurück und wurde unter anderem mit der neuesten Software bestückt. Mitte April kommen meine Lithium Energiespeicher von Lightweight Energy. Somit steht einer unbeschwerten Wassersportsaison 2010 nichts mehr im Weg.

Sven Richter

Freitag, 19. Februar 2010

Bootsverdeck und Infos

Im 3.Teil des Umbauberichtes der l'espoir tri hatte ich im Herbst geschrieben das ich mir ein Verdeck nähen möchte. Das mache ich jetzt nicht mehr. Der Eigner der Aura hat sich für eine Sprayhood von der Tuchwerkstatt Greifswald entschieden, aus diesem Grund bat auch ich um ein Angebot. Dadurch das ich schon ein Gestänge von meinem Bimini habe ist das Verdeck wirklich Preiswert. Wenn ich das Projekt selbst angegangen wäre hätte ich mir erst eine Nähmaschine kaufen müssen. Dadurch wären die Kosten für diese einmalige Sache extrem in die Höhe gegangen. Ich denke es war ein gute Entscheidung mich nun doch für ein maßgeschneidertes Verdeck vom Profi zu entscheiden.

In diesem Jahr werde ich eine Garage zum Verkaufsraum mit Schaufenster umgestalten. Dann kann ich meine Produkte ansprechend Präsentieren und habe die Möglichkeit meine Kunden in ordentlicher Atmosphäre zu beraten.

Für alle die Interesse an Lithium Batterien haben: Ich werde mich auf der Boot in Tulln mit meinem Kooperationspartner lightweight energy treffen, die neuen Lithium Batterien für die l'espoir tri sowie die aktuellen Preislisten und Prospekte mitnehmen. Dann bin ich auch auf diesem Gebiet auskunftsfähig.

Sven Richter

Sonntag, 31. Januar 2010

Besucher Award

Meine Homepage ist im Februar 2010 für die Vergabe des Besucher Awards nominiert. Wenn Ihnen meine Seite gefällt, würde ich mich über Ihre Stimme bei der
Vergabe des Besucher-AWARDs unter der Kategorie Freizeit freuen.

Eine Abstimmung ist alle 3 Stunden unter folgendem Link möglich!

28.02.2010 Die Abstimmung ist beendet!

Vielen Dank an alle die für meine Seite abstimmen!

Sven Richter

Freitag, 15. Januar 2010

Mein Logo & News

Für alle die es noch nicht erkannt haben, möchte ich mein Logo genauer erläutern.



Der Blitz insgesamt steht für die Energie (Elektroenergie).
An der Pfeilspitze ist ein Segelboot zu erkennen.
Das Ende des Pfeiles ist das Heck eines Trimaranes.
Ich denke der Text ist selbsterklärend und die Farbe blau ist einfach passend zu Energie, Wasser und Booten.

Für die Entwicklung des Logos bedanke ich mich ganz herzlich bei Katja.

Was gibt es Neues?

Ab dem 23.01.2009 werde ich mit den Arbeiten an der Aura beginnen. Die Fortschritte werde ich dann auf der "Aura Seite" dokumentieren.

Für alle Eigner die Ihre Yacht über den Winter in meine Obhut geben, installiere ich jetzt eine Webcam. Diese ermöglicht es dem Besitzer jederzeit über das Internet nach seinem Boot zu sehen.

Letzte Woche hatte ich geschrieben das ich 2 Ladegeräte von der Slowenischen Firma Piktronik für die l'espoir tri bestellt habe. Diesen Eintrag habe ich gelöscht, da ich die Bestellung geändert habe. Diese Woche habe ich den Händlervertrag mit Lightweight Energy unterschrieben. Die Folge ist, dass ich jetzt meinen Kunden eine "Plug-and-Play" Batterie Lösung anbieten kann, die alle Abschaltungen und Steuerungen für Verbraucher und Ladung integriert hat. Dieses System kommt selbstverständlich auch an Bord der l'espoir tri zum Einsatz. Von Piktronik nehme jetzt nur ein Ladegerät inklusive Software und Schnittstelle für meinen Mini el.

Weitere Infos zu den Batteriesystemen folgen in Kürze auf meiner Homepage.

Sven Richter

Freitag, 8. Januar 2010

Einsatz von Elektroautos im Winter/Neuigkeiten

Es ist problemlos möglich ein Elektroauto den gesamten Winter zu benutzen. Man muss nur beachten dass bei Frost die Batteriekapazität stark nachlässt und dass Licht und Heizung zusätzliche Energieverbraucher sind. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeugreichweite auf ca. ein Drittel der Strecke die man im Sommer fahren kann. Wenn man also nicht täglich die Gesamtreichweite benötigt, ist es eine Freude im Winter damit zu fahren. Ich habe bereits einmal erlebt wie jemand sein Auto nach mehreren Stunden auf dem Parkplatz vergeblich versucht hat zu starten. Ich habe mich gelassen in mein kleines E-Mobil gesetzt, die Heizung eingeschalten, und bin nach Hause gefahren.
hier noch ein paar Winterbilder von meinem E-Mobil:

Neuigkeiten gibt es auch von Torqeedo: auf der Boot in Düsseldorf werden die neuen wasserdichten Travel-Modelle vorgestellt. Eine weitere Neuheit gibt es auf dem Gebiet der Solartechnik. Torqeedo bietet in diesem Jahr eine neue Generation hocheffizienter Dünnschicht-Solarzellen an. Diese CIGS-Zellen (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Zellen) sind flexibel, leicht, Wetterfest und verfügen über die doppelte Effizienz gegenüber herkömmlichen dünnschicht Zellen auf Silizium Basis.
Ab sofort ist es auch möglich Torqeedo Fanartikel wie Schlüsselbänder, T-Shirt's, Fahnen usw. zu erwerben.
Wer über Aktualisierungen dieser Seite per-E-Mail Informiert werden möchte, kann mir gern eine E-Mail senden. Ich nehme ihn dann in Verteiler mit auf.

Sven Richter

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Nautischer Jahresabschluss

Die erste Saison mit unserem Trimaran, der l'espoir tri, ist seit ein paar Monaten zu Ende. Da auch das Jahr 2009 zur Neige geht, wird es Zeit, für einen nautischen Jahresabschluss, in dem ich kurz die Daten aus unserem Logbuch zusammenfasse:

Anzahl der Fahrten: 9
Tage an Bord: 56
Segeltage: 35
besuchte Länder: 1 (Schweden)
besuchte Häfen: 12
Schleusungen: 4
Fahrttage: 51
Ankerplätze: 63
Gesamtdistanz: 980,9 Seemeilen
Segelstunden: 148
Motorstunden: 73
Beibootfahrten: 3

Ich wünsche allen für das kommende Jahr Gesundheit, Erfolg und viele glückliche Stunden auf dem Wasser!

Sven Richter

Dienstag, 22. Dezember 2009

Frohe Weihnachten



Ich wünsche allen Freunden, Bekannten, Lesern und Kunden frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage. Nehmen Sie sich Zeit für etwas Erholung und genießen Sie die Weihnachtszeit. Der Alltag kommt schneller zurück als einem lieb ist.
Kurz vor Silvester melde ich mich dann hier noch einmal mit meinem nautischen Jahresabschluss.

Sven Richter

Montag, 14. Dezember 2009

Aufruf Wasser-E-Tankstelle

Hiermit starte ich einen Aufruf an alle Marina/Gaststättenbetreiber und alle die das Glück haben ein Grundstück am Wasser zu besitzen. Die Anzahl der elektrisch angetriebenen Boote auf Binnengewässern ist in letzter Zeit angestiegen und wird weiter steigen. Aus diesem Grund bitte ich jeden der die Möglichkeit hat eine einfache 230V Steckdose am Ufer zu Installieren. Das kostet nicht viel, kann unter Umständen auch selbst gemacht werden, und ist für Elektroboot-Skipper extrem wichtig. Auch eine abschließbare Steckdose mit Telefonnummer oder Klingel kann hier eine Lösung sein. Park & Charge bietet Elektrotankstellen mit einem einheitlichem Schließsystem an. Warum soll sich eine E-Tankstelle für E-Mobile nicht auch auf dem Wasser bewähren? Gerade an Binnenschifffahrtsstraßen gibt es wenig Häfen oder Stege mit Landstrom. Auf der Ostsee ist die elektrische Infrastruktur deutlich besser ausgebaut.
Jede Steckdose am Wasser ist somit ein wichtiger Beitrag die Anzahl der elektrischen Boote zu vergrößern, und damit mehr Raum für Ruhe und Erholung am und auf dem Wasser zu schaffen.

Getreu dem Motto: electrify your life

Sven Richter

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Umstellung der Homepage

Einige werden es schon bemerkt haben, ich habe den Namen und auch das Design einiger Seiten meiner Homepage verändert, beziehungsweise meiner nebengewerblichen Tätigkeit angepasst. Dadurch darf ich jetzt auch offiziell meine Leistungen anbieten.
Trotzdem ändert sich nicht viel, Törnberichte, Videos und Infos wird es weiter geben.
Auch alle Fragen werden nach bestem Wissen beantwortet. Ich freue mich über jeden Gästebucheintrag.
Von mir beschriebene Fehler bei Torqeedo-Bootsantrieben wurden behoben. Die neuen Modelle sind Wasserdicht, Zuverlässig und erfüllen höchste Ansprüche an Qualität.
Ich habe die Info aus Starnberg erhalten, dass der Fehler an meinem Torqeedo Cruise- R gefunden und behoben wurde.
Somit kann ich ab sofort die Motoren mit ruhigem Gewissen verkaufen. Ich vertreibe und montiere grundsätzlich nur Produkte an die ich glaube, die zuverlässig sind und die ich auch selbst an Bord verwende.
Zu meinen derzeitigen Partnern gehört die Torqeedo GmbH Starnberg und die Philippi elektrische Systeme GmbH Remseck am Neckar.

Ich wünsche allen Lesern und Kunden besinnliche Feiertage und eine schöne Wassersportsaison 2010.

Sven Richter

Dienstag, 1. Dezember 2009

Der Multihull-Report ist online

Der Multihull-Report mit meinem Artikel zum Thema: „Vom Daysailer zum Fahrtenmulti“ ist heute erschienen. Unter www.multihull-report.de ist er erhältlich.

Ich wünsche wieder viel Spaß beim Lesen!

Montag, 30. November 2009

Meine Eindrücke von der Boot & Fun 2009 in Berlin

Wir besuchten die Berliner Bootsmesse am letzten Messetag, dem 29.11.2009. Bisher haben wir dies immer vermieden, denn wenn man Prospekte möchte, kann es unter Umständen vorkommen, dass keine mehr zu haben sind. Es wurde in 8 Hallen ausgestellt. Erstmalig gab es auch eine Halle mit dem Motto „Fahrradmarkt Zukunft". In dieser Halle legte ich mein Augenmerk auf E-Bikes und Pedelecs. Hier wurde ich enttäuscht, da das Angebot verschwindend gering war. Ich war vor allem auf der Suche nach preiswerten Radnabenmotoren und Steuerungen um Fahrräder preiswert umzurüsten. Dies gab es nur an einem Messestand - aber zu Preisen, die jenseits von Gut und Böse sind. Überhaupt empfand ich die Preise der angebotenen E-Bikes als viel zu teuer. Meine Bezugsquelle für die Umrüstung bietet also noch immer das beste Preis- Leistungsverhältnis.
Durch die Angel und die Kajakhalle sind wir nur durch gegangen. Auch die Holland-Boot-Halle passierten wir relativ schnell.
Die Präsenz der Multihull-Boote fiel mit den Ausstellern Smartkat und Minikat verschwindend gering aus. Im letzten Jahr stand hier sogar ein Corsair F 28.
Meine Eindrücke von der Hamburger Messe haben sich auch hier bestätigt, immer mehr Boote werden elektrisch angetrieben und die großen Aussenborder sind von den Messeständen fast verschwunden. Die Berliner Messe soll hauptsächlich den Wassersport auf Binnengewässern ansprechen, demzufolge war auch die Anzahl ausgestellten Segelyachten sehr gering.


Das Hauptaugenmerk liegt bei motorbetriebenen Wasserfahrzeugen und hier gab es wirklich viel zu sehen. Die für mich interessantesten Hallen präsentierten
Bootszubehör und Gebrauchtboote. Es ist immer wieder erstaunlich wieviel Gebrauchtboote angeboten werden. Nur wenige zeigen die Aufschrift „Verkauft"- und das am letzten Messetag!
Die Halle für Bootszubehör war durch den Besuch des Messestands von Torqeedo geprägt. Hier lernte ich den Vertriebsleiter persönlich kennen und erhielt auch einige Werbeartikel zum Start meiner neuen nebenberuflichen Tätigkeit als Torqeedo-Händler. Da diese Werbeartikel erst aus dem Auto geholt werden mussten, übernahm ich kurzzeitig den Messestand und führte erste Kundenberatungen.
Zwei weitere Stände möchte ich hier noch erwähnen: der eine bot Planen-Zubehör in Kramkisten an. An dem Anderen Messestand gab es auch in kleinen Kisten Dinge, die es nirgendwo gibt, die man aber oft benötigt, wie z.B. kleine Abdeckkappen, Gummileisten, Schalter und vieles mehr.
Nervend sind für mich die Stände mit Badewannen, Whirlpools und Weinverkostungen. Die haben meiner Meinung nach auf einer Bootsmesse nichts verloren.
Alles in allem war die Messe dennoch interessant und einen Besuch wert. Großartige Neuerungen gab es nicht zu sehen. Ich denke viele Besucher sind mit der Erkenntnis nach Hause gegangen, dass ihr eigenes Boot doch das für Sie Beste ist...

Sven Richter

Dienstag, 24. November 2009

Torqeedo Händler

Auf Grund einiger Leseranfragen möchte ich an dieser Stelle Folgendes schreiben: Ich bin jetzt offizieller Torqeedo-Händler. Das heißt aber nicht, dass ich von Torqeedo "gekauft" wurde. Im Gegenteil: Jetzt habe ich vermutlich die Möglichkeit Einfluss auf die Verbesserung der Motoren zu nehmen. Ich werde auch weiterhin ehrlich und kritisch über Probleme, wie auch über positive Erfahrungen berichten. Mein Ziel ist es, den elektrischen Antrieb ein Stück voran zu bringen.
Es gibt auch schon genügend Torqeedo Händler. Ich verspreche mir also hier nicht das große Geschäft, sondern möchte durch Kompetenz, Service, Zuverlässigkeit und vor allem durch Mehrwert punkten. Damit meine ich Planung und Einbau des Elektroantriebes inklusive Batterie, Batteriemanagement und Ladetechnik individuell für Ihr Boot.

Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

Freitag, 13. November 2009

Trimaran mit E-Antrieb

Ein Leser meiner Homepage hat mich auf die Homepage eines australischen Seglers aufmerksam gemacht. Dieser Berichtet von seinem Trimaran der auch von einem Torqeedo Motor angetrieben wird.
Für alle Interessierten: http://currentsunshine.com/
Ich bin also nicht der einzige, der eine Tri mit Torqeedo hat!

Donnerstag, 5. November 2009

Multihull-Report

Für die Dezemberausgabe des Multihull Report habe ich einen Artikel zum Thema: „Vom Daysailer zum Fahrtenmulti“ geschrieben. Erscheinungstermin ist der 01. 12. 2009 und unter Multihull-Report ist er erhältlich.
Ich wünsche wieder viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 30. Oktober 2009

Meine Eindrücke von der Hanseboot 2009

Die Hanseboot ist, meiner Ansicht nach, seit unserem letzten Besuch 2002 eindeutig geschrumpft. Ich denke auch, dass die Besucherzahlen gesunken sind denn wir hatten uns auf Gedränge eingestellt.Das blieb aber den ganzen Tag aus. Als Besonderheit möchte ich den Stand vom Volvo Ocean Race erwähnen. Hier stand ein aufblasbares Zelt in dem man Szenen vom VOR gezeigt bekam. Gleich neben dem Zelt stand eine Art Segelsimulator: Eine geschlossene GFK Kabine mit Sitzen und vorn einer Leinwand. Diese wurde durch Hydraulikzylinder bewegt und durchgeschüttelt. Um den "Segeleffekt" zu verbessern, gab es im Innenraum kleine Wasserdüsen - es kam also niemand trocken davon… Nach der Abkühlung konnte man dann gleich noch an einen Grinder. Hier bekam der erfolgreiche Kurbler ein VOR-Cap. In der Ausstellungshalle für Maritime Kunst kam jeder, der ein Bild sucht, auf seine Kosten. Gleich daneben stand ein sportlich geschnittenes Gleitboot mit Elektroantrieb. Dieses Boot war eine Diplom-Arbeit für die der Konstrukteur nur 4 Monate Zeit hatte. Neben den Ausstellern für Motor-und Segelyachten, die auf fast jeder Bootsmesse vertreten sind, war eindeutig der Trend in Richtung Elektromotor zu erkennen. Gerade an den vielen Jollen und kleinen Kats hing ein elektrischer Aussenborder. An immer mehr Ständen stand auch zwischen den Benzinern ein E-Motor.

Neben dem stark frequentierten Torqeedo-Stand gab es noch einen interessanten „Wansema"-Elektro-Aussenborder. In dem Gehäuse aus GFK, welches sicher von der Hydrodynamik noch verbessert werden kann, werkelt ein Scheibenläufer-Motor. Dieser wird von einer Curtis-Steuerung geregelt und bringt seine Kraft über einen Zahnriemen auf die Propellerwelle. Durch diese Komponenten sicher ein sehr zuverlässiger E-Motor. Allerdings bin ich mit der Gehäuse-Abdichtung nicht einverstanden. Durch die große Belüftungsöffnung finden sicher hohe achterliche Wellen den Weg ins Innere.

Enttäuschend war das Multihull-Center. Hier gab es neben Katamaran-Händern einen sehr schönen aufblasbaren Segel-Kat.Gleich daneben war Corsair mit einem Dash 750 von dem ich sehr entäuscht war. Ich meine, Gewicht sparen ist das eine, aber an grundsätzlichen Dingen wie z.B. einer Scheuerleiste sollte man nicht sparen. Auch der im Bug ausziehbare Spinnakerbaum sorgt garantiert für eine nasse Koje. Eine Besichtigung von Innen blieb uns erspart. Die Leute vom Corsair-Stand hatten nicht wirklich Interesse ihr Boot zu präsentieren. Einen interessierten Messe-Besucher hätte ich am liebsten beraten, aber ich habe es mir verkniffen.

Die Vorträge im Multihull Center waren sehr gut. Die Firma Lagoon stellte ihre Katamarane vor und im Anschluss gab es einen Vortrag zum Thema: "Leben auf zwei Rümpfen" von Bobby Schenk.
Soviel zu meinen Eindrücken von der Hanseboot 2009. Der Text gibt ausschließlich meine persönlichen Eindrücke und meine Meinung wieder. Ich habe bewusst auf genauere Angaben verzichtet, da ich hierfür keine Haftung übernehme.

Sven Richter

Donnerstag, 22. Oktober 2009

In eigener Sache

Anfang nächsten Jahres wird auf der Internetseite Hobymap.de ein Interview mit mir erscheinen. Ziel des Interviews ist es den Menschen das Segeln noch ein Stück näher zu bringen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Jessica Watson

Sicher haben es viele in den Medien mitbekommen, dass am Sonntag den 18.10.2009 die 16 Jährige Jessica Watson zu Ihrer Weltumsegelung gestartet ist. Ich wünsche ihr auf diesem Weg viel Erfolg! Der Verlauf der Reise kann auf der Homepage von Jessica Watson verfolgt werden.

Montag, 14. September 2009

11.09.-13.09.2009

Ein noch jüngerer Gast, oder wieder Probleme mit dem Motor!
Nachdem wir am Freitagabend auf dem Schwielochsee angekommen waren, fuhren wir zu einem unserer gern genutzten Ankerplätze. In der Nähe ankerte wie fast immer die Taifun. Eine weiß blaue Motoryacht.
Wir klappten den Trimaran und ließen den Abend ausklingen.
Am Samstag fuhren wir bei schönstem Wetter nach Niewisch. Hier hatte ich vor 10 Jahren meine Prüfung zum Sportbootführerschein Binnen erfolgreich bestanden. Nach einer gemütlichen Fahrt in den entlegensten Winkel der Niewischer Bucht ankerten wir vor dem Hafen und kochten das Mittagessen. Den halben Nachmittag verbrachten wir mit dem warten auf unsere Gäste.
Diese stiegen am späten Nachmittag an Bord. Der kleine 1 Jahr und 3 Monate alte Luca fühlte sich an Bord sofort wohl. Sehr interessiert beobachtete er die vorbeifahrenden Boote und selbst an der Winschkurbel machte er schon eine gute Figur.
Wir waren gerade am Ausgang Glower See in Richtung Leissnitzsee als auf einmal der Motor ausging. Er ließ sich auch nicht wieder einschalten. Ich warf schnell den Anker. Nachdem ich mit dem Multimeter die Spannung am Motor kontrollierte, wechselte ich die Fernschaltbox. Und siehe da, mit dieser funktionierte er wieder. Wir nutzten den unfreiwilligen Ankerplatz gleich zum Grillen. Nach dem Abendessen fuhren wir zurück nach Niewisch wo unsere Gäste uns wieder verließen. Danach ankerten wir direkt vor dem Hafen und genossen den Abend an Bord.
Sonntag war es kalt und regnerisch. Wir verließen unseren Ankerplatz und fuhren in den Hafen von Speichrow. Dort trafen wir uns mit Katjas Arbeitskollegin und ihrem Mann. Die beiden sind stolze Eigner eines ca. 10 m langem Kajüt-Motorbootes. Sie kamen kurz zu uns an Bord und danach besichtigten wir noch ihr Boot. Es war nur ein kurzes Treffen, wir mussten wieder fahren, da wir mit unserem breiten Tri die Slipanlage im Hafen blockierten. Wir fuhren zurück auf den kleinen Schwielochsee. Auf der Fahrt ging schon wieder der Motor, aus für mich unerklärlichen Gründen, aus. Er ließ sich wieder nicht einschalten. Ich wechselte die Schaltbox und er funktionierte jetzt mit dem Ferngashebel bei der er am Vortag nicht mehr wollte. Also liegt der Fehler wohl doch am Motor und nicht am Ferngashebel. Es ist der gleiche Fehler, den der Motor schon vor unserem Sommerurlaub hatte, und er dann bei Torqeedo in Starnberg nicht wieder aufgetreten war. Wenigstens konnten wir nun zurück zur Slipanlage fahren.

Somit endete für uns die Wassersportsaison in diesem Jahr. Unser erstes Jahr mit einem Trimaran. Das Boot hat sich sehr gut bewährt, vor allem auf der Ostsee waren wir extrem schnell und auch sicher unterwegs. Wir haben für Etappen bei denen wir mit der l‘espoir 3 über 24 Stunden unterwegs waren, nur 10 Stunden benötigt. Mit der Raumaufteilung sind wir sehr zufrieden. Auch alle von mir eingebauten Komponenten haben sich bestens bewährt. Es gab nur 2 große Probleme, das waren der gerissene Schlauchadapter im Urlaub, und immer wieder der Motor.
Hier muss Torqeedo noch Nachbessern. Er funktionierte zuverlässiger als das Vorgängermodell, aber wirklich Zuverlässig ist etwas anderes. Wenn man einen neuen Bootsmotor kauft, dann sollte man bis auf die Wartungen die ersten 10 Jahre nichts mehr mit dem Motor zu tun haben. Ich werde erst zufrieden sein und Torqeedo Starnberg nicht mehr kontaktieren, wenn dieses Ziel bei meinem Motor erreicht wurde!

Sven Richter

Mittwoch, 9. September 2009

08.09.2009

Endlich wieder auf dem Wasser. Ein Segelfreund hatte uns zu einem kleinen Törn auf dem Wannsee an Bord seiner Imexus 24 eingeladen. Es war ein sehr schöner Nachmittag, der besonders durch die ausführlichen Erläuterungen der Sehenswürdigkeiten rund dem den Wannsee bereichert wurde.
Noch einmal vielen Dank für den schönen Nachmittag an Bord.

Katja & Sven

Montag, 17. August 2009

14.-16.08.2009

Sommer, zum ersten Mal, oder der jüngste Gast an Bord der l'espoir tri.
Aber jetzt erst einmal der Reihenfolge nach. 2 Wochen nachdem wir von der Ostsee zurück waren mussten wir unbedingt wieder auf das Wasser. Obwohl wir alle Hände voll zu tun hatten erschien uns die Zeit endlos. Der Mensch braucht einfach das Wasser um glücklich zu sein. Die l'espoir tri wurde gereinigt, vor allem der Wasserpass sah schlimm aus, und kleine Reparaturen mussten erledigt werden.
Mein Onkel hatte sich bei ebay ein Motorboot ersteigert, bei dem habe ich dann ganz nebenbei ein Loch von der Größe eines Wassereimerbodens zu laminiert, mit Gelcoat versiegelt und den Aussenborder der auch nicht mehr wollte zu neuem Leben erweckt.
Am Freitagnachmittag sind wir dann mit unserem Tri an den Schwielochsee. Den Mast haben wir zu Hause gelassen, da wir in die Spree wollten und durch unseren preiswerten und leisen Elektroantrieb nicht unbedingt auf das Segeln angewiesen sind.
Nach dem Slippen, ausklappen und Abendessen auf dem Wasser sind wir noch zum Steg meines Onkels gefahren. Der war mit seinem neuen Boot schon einen Tag auf dem Schwielochsee und saß jetzt darauf um zu angeln. Als es dunkel wurde fuhren wir wieder zu unserem gewohnten Ankerplatz und gingen Schlafen. Der nächste Tag wurde wunderschön, am Vormittag drehte ich eine Runde mit dem Motorboot meines Onkels.
Er war sehr erstaunt als ich ihm das Angebot machte ihn zu schleppen, denn zusammen mit ihm zu fahren war nicht so angenehm, da sein Außenborder einfach zu laut ist und man sich nicht unterhalten kann. Er hätte nie gedacht, dass wir mit unseren elektro Trimaran so schnell sind und auch so lange fahren können. Das ist eben immer dieses Vorurteil gegenüber dem elektro Antrieb. Er musste am Wochenende Benzin nachtanken, wir nicht. Nachmittag bekamen wir Besuch an Bord. Katja's Freundin mit Kind und Mann. Wir begrüßten also den jüngsten Gast mit 1,5 Jahren an Bord.
Der Gast ist ein Mädchen und heißt Joleen. Die Rettungsweste die Ihre Eltern Extra gekauft hatten mochte sie gar nicht. Aber dafür gefiel es ihr auf dem Netz umso besser. Also auch schon ein Trimaranfan. Die Gäste blieben leider nicht zum Abendessen. Aber auch zu zweit grillten wir an Bord und machten uns einen schönen Abend. Das Wetter war herrlich, es war das ideale Segelwetter. 30 C und ein schöner warmer Wind der Stärke 4-5. Nur hatten wir keinen Mast dabei.
Der Sonntag war genau so schön, wir gingen Baden, drehten eine Runde durch die Spree, und machten uns am späten Nachmittag auf den Heimweg.
Wir sind an diesem Wochenende 32 Seemeilen mit Motor gefahren. Die letzten 2 Stunden bin ich dann schon fast Vollgas gefahren, die Akkus sollten ja wenigstens ein bisschen leer sein.
Leider dauert es jetzt eine Weile bis wir wieder zum Boot fahren kommen da unsere Straße Asphaltiert wird und wir dadurch nicht mit dem Boot vom Grundstück kommen.

Seglerpech!

Sven Richter

Montag, 10. August 2009

Multihull-Report

Ich habe einen Bericht zum Thema: „Einsatz von Elektromotoren auf Mehrrumpfbooten“ für die Septemberausgabe des Multihullreports geschrieben. Der Multihull Report ist unter Multihull-Report erhältlich.

Viel Spaß beim Lesen!

Montag, 3. August 2009

03.08.2009

Wir sind seit 01.08.2009 zurück. Es war ein sehr schöner, wenn auch etwas anderer Urlaub. Vielen Dank auch an die netten Segler die mich durch diese Homepage kennen und angesprochen haben. Genaueres gibt es dann bald im Törnbericht. Jetzt bin ich erst einmal damit beschäftigt die l‘espoir tri zu reinigen, und kleine Reparaturen durchzuführen.

Sven Richter

Donnerstag, 16. Juli 2009

16.07.2009

Heute sind wir in Borgholm auf der Insel Öland. Wir haben einen neuen Geschwindigkeitsrekord von 12,4 Knoten aufgestellt. Reisegeschwindigkeiten von 9-10 Knoten sind auch mit unserem überladenen Trimaran keinProblem.

Sven Richter

Montag, 13. Juli 2009

13.07.2009

Wir sind in Schweden angekommen, jetzt geht es weiter Richtung Norden.

Sven Richter

Mittwoch, 8. Juli 2009

04.-08.07.2009

Wir sind gut in Lauterbach auf Rügen angekommen. Haben das Boot startklar gemacht, und sind noch am Samstag los gesegelt. Bei Windstärke 2-3 ging es mit 6-8 Knoten über den Bodden. Auf einmal fielen einzelne Geräte aus. Ich sah im Batterieraum nach, da stand das Wasser ca. 30 cm hoch.
Jetzt mussten wir schnell handeln, während ich das Boot leer pumpte, segelte Katja das Boot in den Ziecker See.
Nach dem Kugelhahn vom Borddurchlass der Toilettenspülung gab es ein Reduzierstück von 1 ½ Zoll auf ¾ Zoll. Diese hatte einen Riss. Am Sonntag habe ich dann auch noch Halsschmerzen bekommen. Wir sind dann zurück nach Lauterbach gekreuzt. Sonntagabend bin ich dann krank mit Fieber ins Bett. Nun liegen wir seit Montag früh in Lauterbach, und sind damit beschäftigt in Stralsund und Sassnitz alle Ersatzteile für die Bordelektronik zusammen zu bekommen. Bis auf einen neuen Shunt läuft alles wieder Tadellos. So ein Reduzierstück kommt mir nicht wieder an Bord, dieses Problem habe ich jetzt anders gelöst.
Heute kommt der Shunt mit der Post, dann können wir theoretisch endlich los. Unser eigentliches Törnziel werden wir nun sicher nicht mehr erreichen. Vielleicht werden wir die Fahrt nach Schweden auch noch ein paar Tage verschieben müssen, denn der Seewetterbericht sagt Wind der Stärke 7-9 für die nächsten Tage voraus.

Sven Richter

Freitag, 3. Juli 2009

03.07.2009

Der Cruise ist wieder da, er kam heute per Expresskurier. Die Fernschaltbox war defekt. Leider hat man in Starnberg vergessen den Magnetpin mit zu schicken. Bloß gut, das es auch ein größerer Magnet tut. Das Problem ist nur das dieser Magnet den wir jetzt mit auf die Ostsee nehmen müssen den Kompass ablenkt.
Nachdem ich Motor und Schaltbox wieder angebaut und mit Sika verklebt habe, haben wir das Boot mit Gepäck beladen und den Proviant gebunkert.
Ganz wohl ist mir nicht, mit dem jetzt völlig überladenen Tri auf die Ostsee zu gehen. Mal sehen wenn es gar nicht geht, dann leeren wir einfach die 60 Flaschen Mineralwasser und die 36 L Milch.
Zusätzliches Gewicht bringt natürlich auch der Stromerzeuger, dass Beiboot und viele andere Kleinigkeiten die wir auf einem Binnensee einfach nicht brauchen.
Morgen früh um 4:00 Uhr geht es los.
Wenn es sich ergibt, aktualisiere ich die HP von Unterwegs aus. Also immer mal reinschauen

Sven Richter

Sonntag, 28. Juni 2009

28.06.2009

Oh Schreck, ich habe heute das gesamte Boot noch einmal vor dem Urlaub gecheckt und bemerkt dass sich der Motor nicht einschalten lässt. Bei der letzten Bootsfahrt funktionierte er noch Tadellos. Und auf einmal das. Ich habe ihn heute nach Starnberg geschickt, musste Überstunden nehmen, hatte Stress und Ärger, der einfach nicht sein muss. Das macht einem schon wieder richtig Mut, wenn es im Urlaub so weiter geht, dann vergeht einem gleich die Lust. Wir dachten das Thema Torqeedo ist endlich erledigt.

Herr Dr. Ballin versicherte mir, dass ich den Motor bis Freitag zurück habe. Na wollen wir mal hoffen, ansonsten fahre ich nach Starnberg und hole ihn persönlich ab. Freitag müssen wir dann den Motor anbauen und die Vorräte Bunkern. Es wird also noch eine Stressige Woche.

Sven Richter

Montag, 22. Juni 2009

19.-21.06.2009

An diesem Wochenende waren wir mal wieder auf dem Schwielochsee unterwegs. Am Samstag nutzten wir den Wind der Stärke 2-3. Wir überholten mal wieder viele Mono‘s, ich habe schon ein richtig schlechtes Gewissen.
Am Abend legten wir am Gastanleger des Hafenrestaurants in Goyatz an. Hier war heute Karibik Büffet mit Life Musik aus Kuba.

Es war ein sehr schöner Abend, das Essen und die Musik waren super. Schade dass die Temperaturen nicht so karibisch waren. Ende August soll es noch einen Karibik Abend im Hafenrestaurant geben.
Das war unsere letzte Bootsfahrt vor dem Ostsee Urlaub. Am 04.07.2009 geht es nach Lauterbach auf Rügen. Wir haben 4 Wochen Urlaub und große Ziele…

Sven Richter