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Mittwoch, 29. Dezember 2021

Nautischer Jahresabschluss 2021

Anzahl Fahrten:    13
Tage an Bord:        64
besuchtes Land:    Deutschland
besuchte Häfen:    49
Schleusungen:    21
Fahrttage:        57
Ankerplätze:        20
Gesamtdistanz:    443,8 sm
Motorstunden:    124


Am 30. April 2021 ging die Milimar wieder in die Spree und wir versuchten den Somemr an Bord zu genießen.

 

Im Juni wurde ich dann zum "einarmigen Piraten" da ich ich einen Muskelfaserriss erlitt welcher uns bei Schleusen und Anlgemanövern deutlich einschränkte. Dennoch starteten wir unseren Sommertörn planmäßig wenn auch mit abgesepckter Route. Unser Törn begann in der Marina Beeskow und führte uns in die Elbe nach Tangermünde und über Havelberg und Havel wieder zurück nach Beeskow.

In diesem Jahr habe ich keinenTörnbericht und auch kein Törnvideo gemacht.Auf Grund der grundrechtlichen Einschränkungen seit nunmehr fast 2 Jahren sowie diskriminierung seitens unserer Mitmenschen habe ich kein Bedürfnis mehr meine Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen zu teilen.



In Geschäftlicher Hinsicht war das Jahr 2021 ein voller Erfolg, der Cyberkat wurde im April das erste mal in die Elbe gelassen. Es ist ein leichtes rundum gelungenes Boot welches durch das eigenständige Design überall für Aufmerksamkeit sorgt. Für das Boot welches es nun auch eine Nummer größer gibt haben wir eine eigene Website erstellt: https://cyberkat.de/






Für 2022 wünschen wir allen Menschen Freiheit!

Katja, Sven und Liz


Sonntag, 27. Dezember 2020

Nautischer Jahresabschluss 2020

Anzahl Fahrten:    19
Tage an Bord:        80
besuchte Länder:    Deutschland und Polen
besuchte Häfen:    63
Schleusungen:    38
Schiffshebewerk: 1
Fahrttage:        72
Ankerplätze:        41
Gesamtdistanz:    834,4 Sm
Motorstunden:    199,50


Am 1. Mai 2020 ging die Milimar wieder ins Wasser. Wir slippten in der Marina Beeskow wo sich auch unser Liegeplatz befindet.


 
Nach einigen Wochenenden auf der Spree ging es im Juli endlich auf einen 4 wöchigen Sommertörn. Mit 3 Personen an Bord begann die Reise in der Marina Beeskow.


 

Unser Törn begann in der Marina Beeskow und führte uns über Oder-Spree-Kanal, Oder, Stettiner Haff und Achterwasser bis nach Zinnowitz. Unseren ursprünglichen Plan weiter bis in die Ostsee zu fahren haben wir auf Grund des unbeständigen Wetters aufgegeben. Die Rückfahrt führte uns über Westoder und Schiffshebewerk zum Werbellinsee. Von dort ging es über Berlin zurück nach Beeskow. Einen Fotobericht finden Sie auf meiner neuen privaten Website: www.milimar.de
Ein kleines Törnvideo finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=poSd9Rac91A&feature=emb_logo




Im Spätsommer bekamen wir Besuch von einem bekannt Youtouber der die Milimar ausgiebig präsentierte: https://www.youtube.com/watch?v=GxR4vos5RyY&feature=emb_logo


 

Da die Milimar doch ein relativ großes Boot ist welches nur mit einem großen Auto getrailert werden kann haben wir uns 2020 daran gemacht noch einen kleinen Solar Elektrokatamaran zu bauen welcher selbst von kleinen Elektroautos getrailert werden kann und dennoch ausreichend Platz im Innenraum bietet. Dieses Boot wird mit RiPower Elekroaussenborder von 1 kW bis 50 kW motorisierbar und soll durch die dem Boot angemessen Solarfläche und die gewohnt guten Fahreigenschaften ausreichend Reichweite für Wochendtörns und Kurzurlaube bieten. Neben Stehhöhe im Innenraum, Autopilot und separatem WC-Raum soll auch der Name für reichlich Nachfrage unter den Elektroautofans sorgen. In Anlehnung an den Tesla Cybertruck bauen wir den RiPower CyberKat.Für die nicht Bootsfahrer unter uns die gern Campen wird dieses "Boot" auch ohne Rümpfe als Aufsatz für Lastanhänger und Pickup Ladeflächen verfügbar sein. Durch Leichtbautechnik in GFK-Sandwich-Waabe kann dieser dann auch von nahezu jedem PKW gezogen werden. Die Website ist wie der erste Prototyp im Aufbau:
www.ripower.de/cyberkat

Hier sehen Sie Fotos von einzelnen Bauphasen:







Für 2021 wünschen wir Mast- und Schotbruch und eine Handbreit Wasser unter den Rümpfen sowie Freiheit, Glück und Freude.

Katja, Sven und Liz

Samstag, 28. Dezember 2019

Nautischer Jahresabschluss 2019

Anzahl Fahrten:    15
Tage an Bord:        71
besuchte Länder:    Deutschland
besuchte Häfen:    54
Schleusungen:    24
Fahrttage:        57
Ankerplätze:        21
Gesamtdistanz:    650,6 Sm
Motorstunden:    142,0

Im Mai 2019 war es endlich so weit - die erste Fahrt mit der Milimar auf dem Schwielochsee wurde erfolgreich absolviert.


Danach bekam das Boot Antifouling und ging endgültig in Mühlberg in die Elbe. Für eine Bootstaufe war leider keine Zeit, aber ich denke dies kann und sollte man noch nachholen.

Nach einigenWochenenden auf dem Wasser an denen auch viel an Bord gearbeitet wurde ging es im Juli endlich auf einen 4 wöchigen Sommertörn. Mit 3 Personen an Bord begann die Reise in der Marina Mühlberg mit leicht hochgeklappten Antrieben, da die Elbe nach dem trockenen Monat nur noch sehr wenig Wasser führte. Das Echolot zeigte in der Hafenausfahrt teilweise nur noch 20 cm unter den Rümpfen an. Auf der Stromelbe lag die Wassertiefe bei 1,1 m bis 0,6 m. Bei der Fahrt auf der Elbe  talwärts  betrug  die  durchschnittlich  gefahrene  Geschwindigkeit  13  km/h.  Der  SpeedKat  ist  mit  2  x  11  kW Elektroaussenbordern (RiPower 11) und einem 60 kWh Lithium-Einbauakku ausgestattet. Die Ladung des Akkus erfolgt tagsüber  mit  bis  zu  1,2  kW  über  eine  an  Bord  befindliche  Photovoltaik-Anlage  oder  ist  in  jeder  Marina  über  den Landstromanschluss mit bis zu 3 kW möglich.
 
Der Törn führte über die Elbe zum Niegripper Verbindungskanal und von dort über den Elbe-Havel-Kanal und die Untere-Havel-Wasserstraße über Rathenow nach Havelberg. Von dort aus ging es über Potsdam und Berlin zum Zielhafen Beeskow. Für die Strecke von 685 km wurde fast ausschließlich Sonnenenergie genutzt. Den ausführlichen Reisebericht finden Sie auf meiner neuen privaten Website: www.milimar.de
Ein Törnvideo finden Sie hier:
 https://www.youtube.com/watch?v=XD88H29MO4s&feature=emb_logo

Im Herbst wurde dann die RiPower Website überarbeitet um dieses fantastische Boot angemessen zu präsentieren und Kundeninteresse zu wecken, auch dort gibt es ein Video zu sehen:
www.ripower.de/speedkat

Hier nun noch Fotos von 2019:




Für 2020 wünschen wir Gesundheit, Glück und Freude sowie unzählige schöne Stunden auf dem Wasser.

Katja, Sven und Liz 

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Nautischer Jahresabschluss 2018

Anzahl Fahrten:    6
Tage an Bord:        21
Segeltage:        0
besuchte Länder:    Deutschland
besuchte Häfen:    13
Schleusungen:    20
Fahrttage:        18
Ankerplätze:        3
Gesamtdistanz:    141,4 Sm
Segelstunden:    0
Motorstunden:    50,1

Auch 2018 war kein gutes Jahr für uns. Unser Bootsbau ist nicht voran gekommen, im Gegenteil, wir mussten im Juni 2018 noch einmal komplett von vorn anfangen, da die Firma welche wir mit dem Bau der Rümpfe und des Brückendecks beauftragt hatten nur unser bestes wollte - unser Geld. Geliefert wurde nichts. Wir haben viel Geld verloren und hoffen nun vor Gericht etwas davon wieder zu bekommen. Da wir nicht gänzlich ohne Boot sein wollten haben wir der RiPower GmbH ein neues Vorführboot gesponsort und dieses an den Wochenenden und für den Urlaub genutzt.

Leider war auch diese Freude nicht von langer Dauer, auf dem Rückweg vom Neckar (unser Urlaubstörn) wurde das Boot auf der Autobahn von einem Transporter gerammt. Totalschaden für Boot und Trailer. Auch hier gibt es Ärger mit der gegnerischen Versicherung die nur einen Teil des uns unverschuldeten Unfalls bezahlt, da nicht verstanden wird wieso ein Elektroboot so wertvoll ist. Auch die Rechtsschutzversicherung zahlt nicht, da ein Boot statt ein Auto beschädigt wurde.

Auf unserem diesjährigen Urlaubstörn bereisten wir den Neckar von Esslingen bis nach Hirschhorn. Es war ein sehr schöner Törn bei wunderbarem Sommerwetter. Einen Törnbericht habe ich nicht geschrieben, dafür ein Video Link zum Törn-Video

 


2019 soll wieder alles besser werden. Der Bau des neuen Bootes geht voran und das Kasko sollte bis Mitte Januar 2019 bei uns sein. Hier Fotos von Bauphasen:





Für 2019 wünschen wir Gesundheit, Glück und Freude sowie schöne Stunden auf dem Wasser.

Katja, Sven und Liz 

Montag, 25. Dezember 2017

Nautischer Jahresabschluss 2017

Anzahl Fahrten:    4
Tage an Bord:        27
Segeltage:        2
besuchte Länder:    Deutschland, Polen
besuchte Häfen:    19
Schleusungen:    13
Fahrttage:        27
Ankerplätze:        11
Gesamtdistanz:    325,4 Sm
Segelstunden:    6
Motorstunden:    82,2

Der Sommer der kein Sommer war - 2017 war kein gutes Jahr. Dies zeigt sich auch beim nautischen Jahresabschluss. Der Titel des Sommertörns war: "Vom Spreewald zur Ostsee" Leider mussten wir aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Es gibt kein Video und keinen Törnbericht von 2017.

Aber 2018 soll alles besser werden. Wir haben die Zeiten die wir nicht auf dem Wasser waren genutzt um in uns zu gehen und unser Boot-Nutzungsverhalten der letzten Jahre zu Analysieren. Zeit für ein neues Boot, ein Boot Maßgeschneidert für uns.


Wir werden sehen was die Zukunft bringt und gehen dieser optimistisch entgegen...

Für 2018 wünschen wir Gesundheit, Freude sowie schöne Stunden auf dem Wasser.

Katja, Sven und Liz 

Montag, 26. Dezember 2016

Nautischer Jahresabschluss 2016

Anzahl Fahrten: 7
Tage an Bord: 44
Segeltage: 0
besuchte Länder: Deutschland, Italien
besuchte Häfen: 25
Schleusungen: 0
Fahrttage: 38
Ankerplätze:23
Gesamtdistanz: 460,1 Sm
Segelstunden: 0
Motorstunden: 120

In diesem Jahr waren wir zum dritten mal in Folge mit der lizpoir in Norditalien. Den Törnbericht mit Fotos finden Sie auf der Segel-Homepage. In diesm Jahr haben wir die Kiteanlanlage wieder nicht genutzt, da es entweder zu wenig oder zu viel Wind gab. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen uns von der Kiteanlage zu trennen. Ab 2017 wollen wir es mit einer kleinen Takelage versuchen die wir in weniger als 5 Minuten aufgebaut haben.
Ein kleines Video von unserem Sommerwetter - Elektroboot - Törn haben wir dennoch gemacht:

Link zum Törn-Video

Für 2017 wünschen wir Gesundheit, Freude sowie schöne Stunden auf dem Wasser.

Katja, Sven und Liz

Mittwoch, 26. November 2014

Veränderungen an der "Lizpoir" ab 2015

Liebe Leser,
seit  2012 sind wir nun mit der "Lizpoir" unserem  Corsair F27 unterwegs. Mit diesem Boot sind wir noch immer sehr zufrieden. Allerdings kommt das Segeln seit wir zu dritt unterwegs sind etwas zu kurz - unsere Tochter Liz erblickte im Oktober 2011 das Licht der Welt- sie gab uns den Anlass zum Umstieg vom Corsair F24 zum Corsair F27.
2012 ließen wir den Mast komplett zu Hause und machten einen Binnentörn unter Motor. Vom Schwielochsee, unserem Heimatrevier ging es über die Oder bis Hohensaaten und über Schiffshebewerk  und Berlin zurück. Wer uns kennt weiß, dass unser Boot über einen Elektroantrieb verfügt und damit ist die Motorfahrt angenehm leise, geruchlos und entspannt.
2013 ging es dann wieder mit Mast zur Ostsee - es sollte gesegelt werden. Der Törn begann im Saaler-Bodden und endete in Warnemünde wo wir beim International-Multihull-Meeting (IMM2013) dabei waren. Eigentlich wollten wir nach Schweden wie Jahre zuvor, doch es hatte sich heraus gestellt das sich durch unsere Tochter nicht nur unser Leben im Alltag, sondern auch unsere Art zu segeln verändert hat. Es beginnt bereits mit dem Maststellen, waren wir zuvor ein eingespieltes Team welches unsere "lespoir-tri" (Corsair F24) in 1,5h Segelklar hatte war das nun meine Aufgabe ganz allein und nicht nur das, auch beim Segeln bin ich auf mich allein gestellt, wir können Liz ja nicht einfach unbeaufsichtigt lassen. Hinzu kam, dass allein der Mast deutlich schwerer zu handhaben ist als beim kleinen F24. Auch das Setzen des Großsegels muss nun über die Winsch erfolgen, beim F24 hatte ich das Groß in wenigen Sekunden oben. Auch unsere Mentalität hat sich verändert, während wir z.B. 2010 noch nach Helsinki und zurück in weniger als 4 Wochen "gejagt" sind warten wir jetzt auf schönes Wetter mit nicht zu viel Wind und dieser am besten auch nicht von vorn.
2014 sollte mehr gesegelt werden. Wir sind an die Adria gefahren, haben die "Lizpoir" Segelklar gemacht und sind fast ausschließlich mit Motor gefahren. Mal war der Wind zu schwach, dann kam er von vorn, dann war es zu warm das Groß zu setzen...

Wenn ich nun ein Resümee ziehe muss ich sagen es ist höchste Zeit etwas zu verändern. Diejenigen die meine Homepage seit Jahren verfolgen wissen dass es bei uns eine stetige Weiterentwicklung gibt.

Für 2015 haben wir folgendes vor:

- Verdoppelung der Akkukapazität um die Reichweite unter E- Motor zu verdoppeln.

- Erweiterung der bestehenden Solaranlage um 170 Wp, damit haben wir eine Gesamtleistung von 430 Wp. Dies vergrößert unsere Reichweite noch einmal und durch den nächsten Punkt gibt es auch keine Abschattungen durch Segel mehr:

- Montage eines WingCommander RC statt der klassischen Besegelung.
Dazu möchte ich meine Eindrücke und Gedanken wiedergeben.

Der WingCommander RC ist stark vereinfacht ausgedrückt ein elektrischer
Windenstand auf dem sich ca. 150m Dyneema Seil  befindet. Daran wird ein Kiteschirm befestigt, ähnlich wie ihn die meisten von den Kite-Surfern kennen, welche bei Winden jenseits der 4 Beaufort über das Wasser jagen. Gelenkt wird das ganze per Fernbedienung mit einem Joystick. Nachdem der Drachen erst einmal vom Wasser aus gestartet ist kann man die Fernbedienung zur Seite legen, denn von nun an übernimmt die Steuerung des Schirmes eine Autopilot. Man muss sich nur noch um das Lenken des Bootes kümmern. Gesegelt oder gekitet können alle Kurse werden welche auch mit der klassischen Besegelung möglich waren. Wenn man ordentlich Schub haben möchte lässt man den Drachen achten fliegen, das erhöht den Schub um ein vielfaches - man spürt es an Bord an der starken Beschleunigung. Dies zum Prinzip. Nun zu den für uns wichtigen Vorteilen:
Das System bleibt fest an Bord montiert, es ist also kein Maststellen mehr erforderlich, nur den Kite aus dem Rucksack nehmen, aufblasen und los geht es. Wir können damit sogar an einem windigen Tag auf unserem Schwielochsee segeln. Da der Drachen in über 100m Höhe fliegt bekommt er viel mehr Wind ab als ein Segeltuch welches an einem Mast hängt, die Windabdeckung durch Bäume und anderen Hindernissen spielt dadurch keine Rolle mehr. Der Wind ist in dieser Höhe auch deutlich stabiler. Der Segeldruckpunkt am Boot wandert extrem nach unten, das Boot segelt immer aufrecht und damit ist die Kentergefahr deutlich geringer. Und was ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt ist, die Anlage ist deutlich leichter als unsere bisherige Takelage. Hinzu kommt das unser Boot entlastet wird, da der Schirm immer einen Zug nach oben ausübt. Dies sind die wichtigsten Punkte die uns zur Umstellung auf dieses neue System bewegt haben. Natürlich gibt es auch einen Nachteil: der Kite benötigt einen gewissen Wind um zu starten, bei Flaute von Hauch zu Hauch segeln ist nicht möglich. Aber dafür haben wir ja unseren RiPower-Elektroaussenborder.

Wir haben einen Prototypen des Systems im November 2014 testen können. Trotz des wenigen Windes an diesem Tag war ich von der Leistungsfähigkeit begeistert. Bei 4-6 Knoten Wind erreichten wir eine Spitzengeschwindig-“kite“ von 8,5 Knoten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 6 Knoten. Besonders beeindruckt hat mich das Segeln vor dem Wind, wo wir es doch gewohnt sind vor dem Wind zu dümpeln und mit flappenden Segeln zu kämpfen zog der Drachen am Himmel seine Achten und das Wasser rauschte unter uns vorbei - einfach Toll!
 
 Davon gibt es auch ein Video.

Wir sind gespannt auf die kommende Segelsaison und freuen uns darauf von unseren Erfahrungen zu berichten. Ich denke schon dass so die Zukunft des Segelns aussehen kann, zumindest für Leute die nicht unbedingt Klassisch segeln wollen/müssen.
Berichte über die erwähnten Törns finden Sie auf meiner privaten Segelhomepage: www.lespoir-tri.wg.am
Infos über das Kite-Boot-System finden Sie bei der Firma Wingit unter: www.kite-boat-systems.com
Interessantes über die Verbesserungen an der Lizpoir finden Sie unter www.ripower.de

Sven Richter

Fotos: Marko Kubitz und Sven Richter

Mittwoch, 25. Juli 2012

kurze Besuche, Sonnenschein und News

Die letzte Bootsfahrt vor dem Sommertörn war vom 21.07.2012-24.07.2012. Wir waren wieder auf dem Schwielochsee unterwegs.
Wir testeten noch einmal ausgiebig die gesamte Technik und machten eine Bestandsaufnahme aller sich an Bord befindenden Lebensmittel. Weiterhin bekamen wir 2 mal kurz Besuch an Bord. Zum einen Andreas, der mit seinem Motorboot längsseits ging bis ein Regenguss kam und er es vorzog schnellstmöglich zurück zum Steg zu fahren. Zum anderen besuchte uns eine Freundin von Katja mit Ihrem kleinen Sohn der ungefähr so alt wie Liz ist.
Auf dem kleinen Schwielochsee war ein Drachenbootrennen zu dem wir bei unserem ersten Landgang gingen. Den zweiten Landgang machten wir am Ostufer des großen Schwielochsees. Hier mündet der Pieskower Torfgraben, durch den klares kühles Wasser in den Schwielochsee strömt. Durch unseren geringen Tiefgang ist es uns möglich, selbst solche flachen Ankerplätze anzufahren.
Auf Grund der sommerlich windstillen Wetterbedingungen war es möglich eine Tabelle von den Fahrleistungen des RiPower 5.0 am Corsair F27 zu erstellen. Diese finden Sie auf der Seite Downloads oder hier.

Ich habe wieder einen Bericht für den Multihull-Report geschrieben. Dieser erscheint monatlich für Abonnenten und ist zu beziehen unter www.multihull-report.de
Im von mir geschrieben Artikel geht es um den Um - und Ausbau der Lizpoir.

Anfang August starten wir dann zu unserem Sommertörn. In diesem Jahr das erste Mal seit 2004 ohne Segel. Wir haben beschlossen, mal wieder einen reinen Binnentörn zu unternehmen. Durch den preiswerten Elektroantrieb ist es möglich, dies mit geringem Budget zu realisieren und sich vor allem nicht durch einen lauten Motor oder Abgase die Freude am Bootfahren vermiesen zu lassen.
Wir wollen am Schwielochsee starten und von dort aus weiter in die Oder. Wie es dann weiter geht, steht noch nicht ganz fest. Auf alle Fälle wollen wir durch Berlin. Und das Wichtigste: es soll absolut stressfrei werden.
Unsere aktuelle Position ist dann auch wieder wie gewohnt auf meiner Homepage (Segelseite) ersichtlich.

Sven Richter 


Montag, 1. August 2011

Boddentörn 2011

Wir sind wieder zurück! Unser Sommerurlaub 2011 auf der Ostsee verlief doch etwas anders als geplant. Wir wollten ursprünglich in der "Yachtresidenz Hohe Düne in Warnemünde" Slippen und von dort aus los segeln. Wir wollten es auch ruhig angehen lassen und nicht so weit segeln, evtl. bis Kopenhagen und von dort aus in die dänische Südsee, bedingt dadurch das wir Nachwuchs erwarten und wir nicht wussten wie Katja das Segeln auf der Ostsee verträgt. Kurz vor Urlaubsbeginn disponierten wir auf Grund des doch eher schlechten Wetters um und Slippten wie im Jahr zuvor (Helsinki und zurück?) in Karlshagen auf Usedom. Der Vorteil, wir sind nicht sofort auf der Ostsee wenn wir den Hafen verlassen sondern erst einmal in der Peene und dann auch erst auf dem Greifswalder Bodden statt auf dem Meer. Es kam wie wir es geahnt hatten, das Wetter war meist nicht so freundlich zu uns und der Wind wehte fast immer kräftig mit 5-6 Windstärken. Dies führte dazu das wir durch den Strelasund und von dort aus über den Barther Bodden bis Ribnitz-Damgarten fuhren um immer auf geschützten Gewässern unterwegs zu sein. Nachdem wir dort über eine Woche verbrauchten und ein Tiefdruckgebiet abwarteten segelten wir nach Rügen in den großen Jasmunder Bodden welchen wir aber wegen der nächsten Starkwindwarnung gleich wieder verließen .Wir haben uns dann mit einem Zwischenstopp auf Hiddensee im Stralsunder Hafen in "Sicherheit gebracht. Das war gut so, denn der Wind wehte heftig und es regnete fast 4 Tage lang. In der kurzen Lücke zwischen den Tief's segelten wir zurück nach Karlshagen und schon waren 3,5 Wochen Urlaub zu ende.




In diesem Jahr gab es keinerlei technische Probleme, Eigenentwicklungen zahlen sich eben aus! Der elektrische Antrieb, die Akkus und auch die Bordelektronik sind die besten Komponenten welche ich je an Bord eines Bootes hatte.
Der Törn 2011 war für uns ein völlig neues Erlebnis und das in vielerlei Hinsicht, darüber werde ich aber in meinem Törnbericht welcher in Kürze auf meiner Homepage erscheinen wird ausführlicher schreiben.
Den Rest der Saison werden wir sicher noch das ein oder andere mal auf dem Schwielochsee unterwegs sein und mit unseren 3 Rümpfen das Wasser teilen...
Sven Richter

Sonntag, 26. Juni 2011

Solarbootrennen, Kleiner Spreewald und Publikationen

Am 25.6. 2011 fand auf dem Werbellinsee das erste Solarbootrennen statt an dem auch das Eduard-Mauerer Oberstufenzentrum (EMOSZ) teilgenommen hat. Mit dieser Schule habe ich einen Kooperationsvertrag und habe speziell für dieses Rennen einen elektrischen Aussenborder gebaut. Der Solar Kat erreichte mit meinem 24V Aussenborder die gigantische Höchstgeschwindigkeit von 10 Knoten. Für uns stand also von vornherein fest das der Sprint unsere Stärke ist. Aber vor Sprint und Slalom kam die 30 km Langstrecke die aus 10 Runden a 3 km bestand. Leider meinte es die Sonne mit dem Solarkat "WattWurm" nicht gut, sie hielt sich dezent im Hintergrund und sorgte dafür das fast die gesamte Strecke per Akku absolviert werden musste. Leider war dieser auf Grund des "übermutes" des Skippers ca. 500m vor dem Ziel leer.
Das hätte nicht sein müssen, denn wozu gab es einen Batterimonitor an Bord. Der WattWurm befand sich an guter Position, ein halber Knoten weniger hätte nicht geschadet.

Für den anschließenden Sprint hat es dann natürlich nicht mehr gerreicht. Alles in allem sind wir aber sehr zufrieden, der Motor überzeugte durch Zuverlässigkeit und Leistung satt. Dies war nicht bei allen Booten so. Auch die Konkurrenz machte Fotos und bat um einen Blick unter die Haube des umgerüsteten E-Aussenborders. Ich bin mir sicher das wir beim nächsten Rennen ganz vorn dabei sind, denn dazu gehört nur ein bisschen mehr Sonne, oder eine bessere Taktik. Der RBB hatte am Sonntag kurz über das Solarbootrennen berichtet.
Am Sonntag waren wir dann mit unserem Beibootantrieb und dem Kahn von Katjas Eltern auf der kleinen Elster unterwegs. Dieses Gebiet ist auch als der "kleine Spreewald" bekannt.


In der Ausgabe 7/2011 der Zeitschrift Segeln ist auf der Seite 69 ein Artikel über meine Motoren und Akkus erschienen und in der Juli Ausgabe des Multihull-Report werden auch wieder ein paar Details zu meinen Bootsmotoren stehen. Sehr Lesenswert!

Ab dem 2.7. sind wir dann für 4 Wochen auf der Ostsee unterwegs. Unser Start und Endhafen soll der Yachthafen "Hohe Düne" in Warnemünde sein. Unser gesamter Törn kann dann auf der Karte auf meiner Segelseite ständig mitvervolgt werden.

Sven Richter

Dienstag, 14. Juni 2011

Pfingstwochenende/Vorschau

Das lange Pfingstwochenende nutzten wir um etwas zu auf dem Wasser entspannen und natürlich zum Segeln,
aber auch kleine Arbeiten wie das Reinigen des Decks mussten sein.
Wir sind am Samstag Nachmittag zum ersten mal einen anderen Trimaran auf dem Schwielochsee begegnet.

Am späten Nachmittag frischte dann der Wind etwas auf und wir erreichten mit unserer l'espoir tri eine Spitzengeschwindigkeit von über 11 Knoten. Am Sonntag bekamen wir dann Besuch von Katja's Eltern. Diese sollten in Niewisch an Bord kommen. Als sie aber um 14:00 Uhr noch immer nicht da waren ging Katja los um ihnen entgegen zu gehen. Ich blieb an Bord da wir am Steg der Fahrgastschiffahrt lagen. Es kam wie es kommen musste, kurz darauf bog der "Falke", das Fahrgastschiff um die Ecke. Ich legte sofort ab um das Schiff nicht zu behindern. Kurz darauf stand Katja mit Ihren Eltern am Steg. Der Kapitän des Falken war aber so nett mir zu gestatten längsseits zu gehen und meine fehlende Crew an Bord zu nehmen. Vielen Dank noch einmal dafür. Als dann alle an Bord waren sind wir wegen Flaute mit Motor in die Spree gefahren.


Dort war etwas mehr los. Wir hatten uns schon gewundert weshalb der Schwielochsee gerade zu Pfingsten so leer ist. Kein Wunder wenn alle auf der Spree unterwegs sind.
Am Montag Vormittag sind wir dann gegen den Wind wieder zurück zur Slipanlage nachGoyatz gesegelt, haben den Mast gelegt und haben uns nach dem Slippen auf den Weg nach Hause gemacht.
Am 25.6.2011 findet am Werbellinsee das Solarbootrennen bei dem das Team des Eduard-Maurer-Oberstufenzentrums (EMOSZ) mit einem von mir umgerüsteten Aussenborder startet.

Das nächste mal geht es dann für uns ab dem 2.7.2011 auf das Wasser, dann aber ab Warnemünde, wo wir dann zu unserem 4 wöchigen Sommertörn aufbrechen. Unser Ziel ist es in diesem Jahr kein Ziel zu haben!

Sven Richter